Hm, also gut. Der SIM-Karten-Wechsel war in fünf Minuten erledigt, ich habe nicht warten müssen im Shop, Handy funktioniert tadellos. So weit, so gut. Aber da wäre ich ja noch die Vertragsverlängerung. Zwei Tarife gebe es für mich zur Auswahl, als Belohung jeweils 100 Frei-SMS auf beide. Frei-SMS? Im jetzigen Tarif zahle ich fünf Euro und habe zumindest im O2-Netz grenzenlos simsen gratis. Und da hängt der Hammer: Ich zahle drauf, wenn ich im Laden unterschreibe. Aber da gebe es ja den tollen "Kosten-Airbag" wirbt der O2-Fachverkäufer. Klingt gut. Aber: Der springt erst bei einer monatlichen Rechnung von 60 Euro an. Im Moment zahle ich im Monat nicht mal 30 Euro. Das heißt, meine Kosten müssten um 100 Prozent steigen, damit ich Vergünstigungen bekomme. Wie schräg ist das denn?
Dass ich aber meine alte, supergünstigen Konditionen behalten kann, wenn ich im Internet verlängere, und noch dazu ein Guthaben von 150 Euro bekomme, verschweigt der junge Mann. Ich rufe ihn an und frage, wie blöd ich bin, wenn ich bei ihm unterschreibe. Hilfloses Stammeln ist seine Antwort. Im Internet sei halt mehr möglich als im Shop. Aber beides ist doch O2, oder nicht? Das wird dann gar nicht mehr beantwortet.
Ich habe also per Mausklick verlängert, behalte meine Konditionen und auch erst mal mein Handy, denn ein neues Gerät bekäme ich ohnehin nicht so weiteres.
Ein Handy werde ich mir irgendwann so kaufen. Und da haben erste Recherchen bereits gezeigt, dass die Preise des Wunschgerätes um 200 (!!!) Euro variieren.
Mein Fazit: Man wird verarscht, wenn man daneben steht. Und vergleichen lohnt sich. Also, Holzaugen seid wachsam.
Bis dann ...
Sonntag, 11. April 2010
Donnerstag, 8. April 2010
Spinnen die denn alle?
Mein Handy ist platt, rien ne va plus. "SIM-Kartenregistrierung fehlgeschlagen" flimmert's aufm Display. Also ins Internet, die O2-Hotlinie von der Homepage suchen, natürlich mit 01805 vorneweg, also 14 Cent pro Minute. Erst den Schaden haben, dann auch noch dafür löhnen dürfen, wie immer. Compuerstimmenbegrüßung, ein bisschen Musik und der Hinweis, dass das folgende Gespräch zur Qualitätsverbesserung (!!!) aufgezeichnet werde.
Dann endlich Menschliches am anderen Ende, Problem kurz geschildert, fachkundige Antwort: "Ihre SIM-Karte ist hin." Ach!? Was tun? "Neue schicken lassen, dauert fünf Tage." Ich brauche das Handy zum Geldverdienen, unter anderem. Was tun? "Morgen in einen O2-Shop gehen, SIM-Karte austauschen lassen." Kostet das? "Nein, aber Sie müssen danach diese Rufnummer anrufen und die Karte freischalten lassen." Also wieder 01805, wieder 14 Cent die Minute. Ich will mich verabschieden.
"Nutzen Sie das Handy, um damit ins Internet zu gehen", interveniert der Kundenbetreuer. Ja. "Dann darf ich Sie jetzt darüber informieren, dass wir eine neue Flatrate ...". Nein, er darf nicht informieren. Mir dann auch noch für 14 Cent pro Minute eine Frikadelle ans Ohr plaudern und auf meine Kosten Werbung machen, ist nicht. Ich lege auf. Nach sechs Minuten, also 84 Cent. Und meine Quintessenz: Meine SIM-Karte ist hin, morgen muss ich in den O2-Shop. Darauf freue ich mich schon, denn bestimmt werde ich wieder lange darauf warten müssen bedient zu werden. Aber das kostet ja nichts, nur meine Zeit.
Bin ich eigentlich der einzige Menschen auf diesem Erdball, der sich über diese Service-Scheiße aufregt? Ging ja schon heute morgen los. Seit 1991 habe ich ein Konto bei der Deutschen Bank, da könnte man ja meinen, man wäre der Bank etwas Wertschätzung wert. Von wegen. Zum zweiten Mal sind mir 55 Cent Briefporto (!!!) berechnet worden, weil eine Online-Überweisung gescheitert ist. Wenn online eine Überweisung scheitert, sieht man das sofort. Man ist ja online. Die Deutsche Bank schreibt trotzdem einen Brief, den sie sich auch noch bezahlen lässt. Wusste gar nicht, dass die Deutsche Bank inzwischen so arm ist. Warum ich die Überweisung nicht tätigen konnte, ist mir ohnehin ein Rätsel. Das Konto ist mehr als gedeckt. In der vergangenen Woche hatte ich das Theater schon mal, da wurden mir die 55 Cent nach einer kleinen Mail meinerseits aber "aus Gründen der Kulanz" erstattet. Ich könnte natürlich da anrufen - kostet auch nur 9,9 Cent die Minute, ist eine 01818-Nummer. Das sind schon mal 4,1 Cent weniger als bei O2. Also werde ich noch mal mailen, das ist es mir wert. Vielleicht kann ich wenigstens einen Service-Mitarbeiter stressen.
Wer sagt, dass das Leben nach der Euro-Umstellung nicht teurer geworden ist, der lügt. Mich persönlich kotzt es da umso mehr an, dass ich für solchen "Service" auch noch zahlen muss mit meinem sauer verdienten Geld. Wer den Schaden hat, zahlt drauf ...
So, jetzt habe ich meinem Ärger mal Luft gemacht. Warum geht es eigentlich nur mir allein so?
Gute Nacht,
Jens
Dann endlich Menschliches am anderen Ende, Problem kurz geschildert, fachkundige Antwort: "Ihre SIM-Karte ist hin." Ach!? Was tun? "Neue schicken lassen, dauert fünf Tage." Ich brauche das Handy zum Geldverdienen, unter anderem. Was tun? "Morgen in einen O2-Shop gehen, SIM-Karte austauschen lassen." Kostet das? "Nein, aber Sie müssen danach diese Rufnummer anrufen und die Karte freischalten lassen." Also wieder 01805, wieder 14 Cent die Minute. Ich will mich verabschieden.
"Nutzen Sie das Handy, um damit ins Internet zu gehen", interveniert der Kundenbetreuer. Ja. "Dann darf ich Sie jetzt darüber informieren, dass wir eine neue Flatrate ...". Nein, er darf nicht informieren. Mir dann auch noch für 14 Cent pro Minute eine Frikadelle ans Ohr plaudern und auf meine Kosten Werbung machen, ist nicht. Ich lege auf. Nach sechs Minuten, also 84 Cent. Und meine Quintessenz: Meine SIM-Karte ist hin, morgen muss ich in den O2-Shop. Darauf freue ich mich schon, denn bestimmt werde ich wieder lange darauf warten müssen bedient zu werden. Aber das kostet ja nichts, nur meine Zeit.
Bin ich eigentlich der einzige Menschen auf diesem Erdball, der sich über diese Service-Scheiße aufregt? Ging ja schon heute morgen los. Seit 1991 habe ich ein Konto bei der Deutschen Bank, da könnte man ja meinen, man wäre der Bank etwas Wertschätzung wert. Von wegen. Zum zweiten Mal sind mir 55 Cent Briefporto (!!!) berechnet worden, weil eine Online-Überweisung gescheitert ist. Wenn online eine Überweisung scheitert, sieht man das sofort. Man ist ja online. Die Deutsche Bank schreibt trotzdem einen Brief, den sie sich auch noch bezahlen lässt. Wusste gar nicht, dass die Deutsche Bank inzwischen so arm ist. Warum ich die Überweisung nicht tätigen konnte, ist mir ohnehin ein Rätsel. Das Konto ist mehr als gedeckt. In der vergangenen Woche hatte ich das Theater schon mal, da wurden mir die 55 Cent nach einer kleinen Mail meinerseits aber "aus Gründen der Kulanz" erstattet. Ich könnte natürlich da anrufen - kostet auch nur 9,9 Cent die Minute, ist eine 01818-Nummer. Das sind schon mal 4,1 Cent weniger als bei O2. Also werde ich noch mal mailen, das ist es mir wert. Vielleicht kann ich wenigstens einen Service-Mitarbeiter stressen.
Wer sagt, dass das Leben nach der Euro-Umstellung nicht teurer geworden ist, der lügt. Mich persönlich kotzt es da umso mehr an, dass ich für solchen "Service" auch noch zahlen muss mit meinem sauer verdienten Geld. Wer den Schaden hat, zahlt drauf ...
So, jetzt habe ich meinem Ärger mal Luft gemacht. Warum geht es eigentlich nur mir allein so?
Gute Nacht,
Jens
Mittwoch, 31. März 2010
Spät ist es ...
... und hundemüde bin ich auch. Aber eben habe ich noch eine Geschichte geschrieben. Eine von denen, die nicht ganz so viel Spaß machen beim Schreiben, die aber einfach notwendig sind, weil sie Lücken schließen und andere Geschichten erst logisch machen. Immerhin musste ich herzhaft lachen, weil sich doch der eine oder andere Witz ergeben hat. Insgesamt bin ich mit diesem Kapitel sehr zufrieden. Weil es wichtig ist. Weil es ganz vorn stehen wird. Weil es die große Veränderung einläutet. Ich bin so gespannt auf den Tag, wenn das zweite Buch erscheint. Und auf das erste Feedback.
Soll ich den geplanten Titel verraten?
Nein, ich warte lieber noch. Und sage gute Nacht, für heute.
Soll ich den geplanten Titel verraten?
Nein, ich warte lieber noch. Und sage gute Nacht, für heute.
Donnerstag, 25. März 2010
Eure Ideen
Hallo zusammen,
heute war wieder ein superproduktiver Tag, und ich bin traurig, dass morgen (äh, heute) Nachmittag das intensive Schreiben erst mal vorbei ist ... Aber ein gutes Stück Arbeit ist geschafft, und ich denke, dass ich zufrieden sein kann.
Da sich bei dem Entstehen des ersten Buches immer wieder Wünsche nach speziellen Geschichten aufgetan haben und die Ideen bisweilen richtig gut waren (bis auf die mit der Schule, Papa), habe ich eine Art Wettbewerb gestartet auf http://www.erik-elch.de (Rubrik: "Neues"), in dem ich Lesern die Chance gebe, etwas zum neuen Buch beizutragen. Schreibt mir also, wenn Ihr eine Idee habt, was so ein kleiner Elch erleben könnte ...
Total erschöpft, aber glücklich, sinke ich jetzt gleich ins Bett ... An den Ostertagen werden Anke und ich sicher das erste Mal auf das neue Buch anstoßen. Und sicher nicht das letzte Mal.
Gute Nacht und bis bald,
Euer Jens
heute war wieder ein superproduktiver Tag, und ich bin traurig, dass morgen (äh, heute) Nachmittag das intensive Schreiben erst mal vorbei ist ... Aber ein gutes Stück Arbeit ist geschafft, und ich denke, dass ich zufrieden sein kann.
Da sich bei dem Entstehen des ersten Buches immer wieder Wünsche nach speziellen Geschichten aufgetan haben und die Ideen bisweilen richtig gut waren (bis auf die mit der Schule, Papa), habe ich eine Art Wettbewerb gestartet auf http://www.erik-elch.de (Rubrik: "Neues"), in dem ich Lesern die Chance gebe, etwas zum neuen Buch beizutragen. Schreibt mir also, wenn Ihr eine Idee habt, was so ein kleiner Elch erleben könnte ...
Total erschöpft, aber glücklich, sinke ich jetzt gleich ins Bett ... An den Ostertagen werden Anke und ich sicher das erste Mal auf das neue Buch anstoßen. Und sicher nicht das letzte Mal.
Gute Nacht und bis bald,
Euer Jens
Mittwoch, 24. März 2010
Letzter Tag in der Fantasiewelt
So, es geht weiter. Bin ziemlich müde, weil ich dann doch viel später ins Bett gekommen bin, als ich eigentlich wollte. Dabei hatte ich nur noch mal die Geschichten des Nachmittags lesen wollen. Doch aus dem Lesen wurde dann doch ein Bearbeiten ... Tja, das habe ich nun davon *gähn* Gleich gibt es erst mal ein Mittagessen gegen 12 Uhr und dann tauche ich wieder ab. Heute ist der letzte Tag, an dem ich uneingeschränkt elchen kann, denn morgen geht es zurück nach Köln zu Steuererklärung, Reifenwechsel, Wohnungsputz und Korrespondenz erledigen. Dass Urlaube immer so schnell vorbei sind.Heute gilt es eine große Party zu organisieren und zwei Erzählstränge zusammenzuführen. Im Kopf ist das schon passiert, jetzt will es aufgeschrieben werden. In diesem Sinne ... Bis später.
Dienstag, 23. März 2010
Erneut ein ereignisreicher Tag in Calgary, äh Urmitz!
Ich glaube, soeben ist eine der schönsten Geschichten für das neue Buch entstanden. Im Kopf hatte ich sie schon lange, aber als es eben ums Niederschreiben ging, hat sich vieles verändert. Ich bin irgendwie noch nicht wieder im Jetzt, sondern noch ganz weggetreten und nicht in dieser Wirklichkeit wieder angekommen. Aber mit jeder geschriebenen Zeile wächst auch die Unsicherheit. Wie das alles wohl ankommen wird? Ich jedenfalls bin gerade noch ganz berührt ... und gerührt. Eine wirklich schöne Geschichte, denke ich. Ich bin mit dem Output des Tages mehr als zufrieden ...
Montag, 22. März 2010
Feierabend
Puh, was für eine ergiebige Schreibsession heute! Vier neue Geschichten ... Aber jetzt kann ich nicht mehr, habe Kopfweh ... Aber das hat sooo gut getan, Gedanken Geschichten werden zu lassen! Morgen geht es weiter ...
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