Moin, moin und juuuten Tach auch!
Bitte macht Euch keine Sorgen - mir geht es gut. Zurzeit wird nur ganzb eifrig an meiner Homepage gearbeitet, damit die schick aussieht, wenn Ihr endlich "Mission Currywurst" lesen könnt. Bis dahin gibt es da aber ein schönes neues Bild von mir.
Apropos neu. Volker Weininger, der Euch am 5. Dezember, in "Sasch's Bar", Köln, meine Geschichten erzählen wird, ist jetzt im "WDR-Fun(k)haus" gewesen. Für eine kurze Zeit könnt Ihr Euch den Auftritt noch im Internet ansehen. Und zwar hier:
http://www.einslive.de/medien/html/1live/2010/09/26/funkhaus-volker-weininger.xml;jsessionid=D9927DD22DE1B52D0726803D1C2F6859.einslive3
Klickt mal rein ... Aber nicht tot lachen, ich würde Euch gern bei einer der drei Lesungen sehen, wenn es heißt: "Erik Elch op jöck"!
Liebe Grüße,
Euer Erik
Dienstag, 28. September 2010
Samstag, 18. September 2010
"Mission Currywurst" - oder "Erik Elch op Jöck"
Hallo zusammen!
Dass das neue Buch "Mission Currywurst" heißt, habt Ihr bestimmt schon gehört! Leider gibt es noch immer keinen festen Erscheinungstermin für die Geschichten, aber Ihr könnt damit rechnen, dass es die "Mission Currywurst" ab Ende Oktober im Buchhandel gibt. Und nicht nur das! Es gibt ein paar Termine, bei denen Ihr den Geschichten lauschen könnten. Das heißt wie immer: "Erik Elch op Jöck"!
Und hier sind sie:
Sonntag, 14. November 2010, 17 Uhr:
Daniel Werner liest in der „Divinebar“ von Stefan Péntek (Neusser Straße 58, Köln) aus Jens Höhners zweitem Buch „Erik Elch - Mission Currywurst“, den Nachfolge-Geschichten von „Erik Elch – Rentiere sind doof“: Der kleine Zweibeinelch Erik hat völlig überstürzt Köln verlassen und ist nach Calgary geflogen, denn er will seinen Freund Kaspar suchen. Zwar ist Kanada ist im Umgang mit Elchen sehr viel fortschrittlicher als Deutschland, aber trotzdem scheint es, als würde der kleine Elch in Schwierigkeiten stecken.
Daniel Werner, Jahrgang 1957, ist klassisch ausgebildeter Theaterschauspieler und Bühnenautor. Seit 1991 arbeitet er zudem als Sprecher für Funk, Fernsehen und Rezitation. Seit 2006 spricht der Krefelder die würzigen Kommentare in der täglichen Kochsoap „Das perfekte Dinner“ (Vox). Mit seinem Projekt „Wolfram Wire“ ist er in der alternativen Musikszene aktiv.
Alter: ab sieben Jahre
Mehr dazu im Internet: www.erik-elch.de, www.periplaneta.com, www.divinebar.de
Freitag, 26. November 2010, 19 Uhr:
Rita Dörper-Link liest im Redaktionsfoyer des „Rhein-Sieg-Anzeiger“ (Mark 16-19 Siegburg), aus Jens Höhners zweitem Buch „Erik Elch - Mission Currywurst“, den Nachfolge-Geschichten von „Erik Elch – Rentiere sind doof“: Der kleine Zweibeinelch Erik hat völlig überstürzt Köln verlassen und ist nach Calgary geflogen, denn er will seinen Freund Kaspar suchen. Zwar ist Kanada ist im Umgang mit Elchen sehr viel fortschrittlicher als Deutschland, aber trotzdem scheint es, als würde der kleine Elch in Schwierigkeiten stecken.
Bei der Lesungen sind die Originalzeichnungen von Dagmar Gosejacob für „Rentiere sind doof“ und „Mission Currywurst ausgestellt. Die Zeichnungen sind auch nach der Lesung dort zu sehen – und zwar werktags zwischen 11 und 17 Uhr. Sowohl die Lesung als auch die Ausstellung sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Rita Dörper-Link, Jahrgang 1951, arbeitet ehramtlich für die Kinder- und Jugendstiftung in Hennef als Vorleserin. Als waschechte Kölnerin gibt sie den Elch-Geschichten den entsprechenden Lokalkolorit.
Alter: ab sieben Jahre
Mehr dazu im Internet: www.erik-elch.de, www.periplaneta.com, www.rhein-sieg-anzeiger.de
Sonntag, 5. Dezember 2010, 17 Uhr
Volker Weininger liest in „Sasch’s Bar“ von Sascha Sayock (Taunusstraße/Wetzlarer Straße 2, Köln) bei Kerzenschein, Glühwein und Gebäck aus Jens Höhners zweitem Buch „Erik Elch - Mission Currywurst“, den Nachfolge-Geschichten von „Erik Elch – Rentiere sind doof“: Der kleine Zweibeinelch Erik hat völlig überstürzt Köln verlassen und ist nach Calgary geflogen, denn er will seinen Freund Kaspar suchen. Zwar ist Kanada ist im Umgang mit Elchen sehr viel fortschrittlicher als Deutschland, aber trotzdem scheint es, als würde der kleine Elch in Schwierigkeiten stecken.
Volker Weininger, Jahrgang 1971, ist Kabarettist und spielt derzeit mit großem Erfolg sein Programm „Bestatten, Weininger“, in dem er gleich vier Personen verkörpert. Die Lesung in der kleinen Kölner Kultbar ist das Debüt des Bonners als Vorleser. Zudem wird eine Vernissage mit Elch-Zeichnungen von Dagmar Gosejacob eröffnet.
Alter: ab sieben Jahre
Mehr dazu im Internet: www.erik-elch.de, www.gosejacob.com, www.periplaneta.com, www.saschs-bar.de, http://www.volker-weininger.de/
So, ich hoffe, dass ich möglichst viele von Euch wiedersehe oder kennen lerne!
Bitte macht Euch keine Sorgen, wenn bald meine Internetseiten für eine Weile offline sind. Sie werden für die "Mission Currywurst" umgestaltet ...
Liebe Grüße,
Euer Jens
Dass das neue Buch "Mission Currywurst" heißt, habt Ihr bestimmt schon gehört! Leider gibt es noch immer keinen festen Erscheinungstermin für die Geschichten, aber Ihr könnt damit rechnen, dass es die "Mission Currywurst" ab Ende Oktober im Buchhandel gibt. Und nicht nur das! Es gibt ein paar Termine, bei denen Ihr den Geschichten lauschen könnten. Das heißt wie immer: "Erik Elch op Jöck"!
Und hier sind sie:
Sonntag, 14. November 2010, 17 Uhr:
Daniel Werner liest in der „Divinebar“ von Stefan Péntek (Neusser Straße 58, Köln) aus Jens Höhners zweitem Buch „Erik Elch - Mission Currywurst“, den Nachfolge-Geschichten von „Erik Elch – Rentiere sind doof“: Der kleine Zweibeinelch Erik hat völlig überstürzt Köln verlassen und ist nach Calgary geflogen, denn er will seinen Freund Kaspar suchen. Zwar ist Kanada ist im Umgang mit Elchen sehr viel fortschrittlicher als Deutschland, aber trotzdem scheint es, als würde der kleine Elch in Schwierigkeiten stecken.
Daniel Werner, Jahrgang 1957, ist klassisch ausgebildeter Theaterschauspieler und Bühnenautor. Seit 1991 arbeitet er zudem als Sprecher für Funk, Fernsehen und Rezitation. Seit 2006 spricht der Krefelder die würzigen Kommentare in der täglichen Kochsoap „Das perfekte Dinner“ (Vox). Mit seinem Projekt „Wolfram Wire“ ist er in der alternativen Musikszene aktiv.
Alter: ab sieben Jahre
Mehr dazu im Internet: www.erik-elch.de, www.periplaneta.com, www.divinebar.de
Freitag, 26. November 2010, 19 Uhr:
Rita Dörper-Link liest im Redaktionsfoyer des „Rhein-Sieg-Anzeiger“ (Mark 16-19 Siegburg), aus Jens Höhners zweitem Buch „Erik Elch - Mission Currywurst“, den Nachfolge-Geschichten von „Erik Elch – Rentiere sind doof“: Der kleine Zweibeinelch Erik hat völlig überstürzt Köln verlassen und ist nach Calgary geflogen, denn er will seinen Freund Kaspar suchen. Zwar ist Kanada ist im Umgang mit Elchen sehr viel fortschrittlicher als Deutschland, aber trotzdem scheint es, als würde der kleine Elch in Schwierigkeiten stecken.
Bei der Lesungen sind die Originalzeichnungen von Dagmar Gosejacob für „Rentiere sind doof“ und „Mission Currywurst ausgestellt. Die Zeichnungen sind auch nach der Lesung dort zu sehen – und zwar werktags zwischen 11 und 17 Uhr. Sowohl die Lesung als auch die Ausstellung sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Rita Dörper-Link, Jahrgang 1951, arbeitet ehramtlich für die Kinder- und Jugendstiftung in Hennef als Vorleserin. Als waschechte Kölnerin gibt sie den Elch-Geschichten den entsprechenden Lokalkolorit.
Alter: ab sieben Jahre
Mehr dazu im Internet: www.erik-elch.de, www.periplaneta.com, www.rhein-sieg-anzeiger.de
Sonntag, 5. Dezember 2010, 17 Uhr
Volker Weininger liest in „Sasch’s Bar“ von Sascha Sayock (Taunusstraße/Wetzlarer Straße 2, Köln) bei Kerzenschein, Glühwein und Gebäck aus Jens Höhners zweitem Buch „Erik Elch - Mission Currywurst“, den Nachfolge-Geschichten von „Erik Elch – Rentiere sind doof“: Der kleine Zweibeinelch Erik hat völlig überstürzt Köln verlassen und ist nach Calgary geflogen, denn er will seinen Freund Kaspar suchen. Zwar ist Kanada ist im Umgang mit Elchen sehr viel fortschrittlicher als Deutschland, aber trotzdem scheint es, als würde der kleine Elch in Schwierigkeiten stecken.
Volker Weininger, Jahrgang 1971, ist Kabarettist und spielt derzeit mit großem Erfolg sein Programm „Bestatten, Weininger“, in dem er gleich vier Personen verkörpert. Die Lesung in der kleinen Kölner Kultbar ist das Debüt des Bonners als Vorleser. Zudem wird eine Vernissage mit Elch-Zeichnungen von Dagmar Gosejacob eröffnet.
Alter: ab sieben Jahre
Mehr dazu im Internet: www.erik-elch.de, www.gosejacob.com, www.periplaneta.com, www.saschs-bar.de, http://www.volker-weininger.de/
So, ich hoffe, dass ich möglichst viele von Euch wiedersehe oder kennen lerne!
Bitte macht Euch keine Sorgen, wenn bald meine Internetseiten für eine Weile offline sind. Sie werden für die "Mission Currywurst" umgestaltet ...
Liebe Grüße,
Euer Jens
Freitag, 13. August 2010
Ein anderes Lied auf Vater Rhein
Von Jens Höhner
„Regionale 2010“, „Masterplan Tourismus Siebengebirge“, „Rheinische Sommerfrische“ – wohlklingende Namen für ehrgeizige Projekte, die unsere Region auf Vordermann bringen und Gäste aus nah und fern zu Ausflügen einladen sollen. Große Hoffnungen hängen daran, vor allem die Stadt Königswinter möchte endlich wieder ernstgenommen werden als Ferienziel und Urlaubsort. Oder wie es Hubert Kofferath, der Technische Beigeordnete der Rheinstadt, mal im Gespräch mit dem „Rhein-Sieg-Anzeiger“ ausgedrückt hat: „Wir wollen weg vom Strohhut- und Kegeltouren-Tourismus.“ So stellt dann auch der „Masterplan“, die üppige Studie der Kreisverwaltung fest, dass der Drachenfels gern als der höchste Berg Hollands verunglimpft werde. Weg mit solchem Schmuddelimage, her mit wunderschönen Kulissen, hier Natur, dort aufgehübschtes Stadtflair.
Doch dann das. Viele Jahre hat man nichts mehr gehört von der Band namens The Hooters, die uns in vergangenen Jahrzehnten so schöne Popperlen geschenkt hat wie „Johnny B.“, „All you Zombies“ oder „Private Emotion“. Ausgerechnet von dem 1980 im amerikanischen Philadelphia gegründeten Quintett drängt jetzt ein Song in die Charts, den man freundlich als Trinklied bezeichnen könnte. Um sich bei der treuen Fangemeinde aus Deutschland zu bedanken, so heißt es, habe man eben dieses Stück auf Deutsch eingesungen: „Eine gute Flasche Wein/ Du bist nicht bei mir/ Aber ich bin nicht allein/ Hier mit nem großen Bier“ texten die Hooters da, um dann in der letzten Zeile des Refrains auf Englisch umzuschwenken, damit dann auch wirklich international und noch in der letzten Kneipe auf diesem Erdball mitgegrölt werden kann. Da hört man prompt den bayerischen Bierseidel und das eher zarte Kölschglas auf den britischen Pint-Humpen klirren.
Jene Zeile beschreibt, um es erneut höflich zu umschreiben, die Verschmutzung eines unserer regionalen Wahrzeichen, des Rheins nämlich. Es geht ums kleine Geschäft, um die Folgen des großzügigen Bierkonsums: „Pissing in the Rhine“ nämlich singen die Hooters um Frontmann Eric Bazilian in der flotten Nummer, die dann auch so heißt und auf der eben veröffentlichten EP „Five by Five“ ist. Die gibt es für zehn Dollar auf der Internetseite der Gruppe zu kaufen.
Na, denn mal „Prost!“, möchte man denken und sich am Uferrand strullende Touristenscharen dann lieber nicht vorstellen. Da bleibt die vage Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles den Bach – pardon: den Fluss – runtergeht und sich mancher Tourist aus der Ferne somit sich ein paar deutsche Brocken eineignet. Darauf könnte man wenigstens im Sinne der Völkerverständigung anstoßen – in sicherem Abstand vom Rhein, versteht sich.
http://www.hootersmusic.com
„Regionale 2010“, „Masterplan Tourismus Siebengebirge“, „Rheinische Sommerfrische“ – wohlklingende Namen für ehrgeizige Projekte, die unsere Region auf Vordermann bringen und Gäste aus nah und fern zu Ausflügen einladen sollen. Große Hoffnungen hängen daran, vor allem die Stadt Königswinter möchte endlich wieder ernstgenommen werden als Ferienziel und Urlaubsort. Oder wie es Hubert Kofferath, der Technische Beigeordnete der Rheinstadt, mal im Gespräch mit dem „Rhein-Sieg-Anzeiger“ ausgedrückt hat: „Wir wollen weg vom Strohhut- und Kegeltouren-Tourismus.“ So stellt dann auch der „Masterplan“, die üppige Studie der Kreisverwaltung fest, dass der Drachenfels gern als der höchste Berg Hollands verunglimpft werde. Weg mit solchem Schmuddelimage, her mit wunderschönen Kulissen, hier Natur, dort aufgehübschtes Stadtflair.
Doch dann das. Viele Jahre hat man nichts mehr gehört von der Band namens The Hooters, die uns in vergangenen Jahrzehnten so schöne Popperlen geschenkt hat wie „Johnny B.“, „All you Zombies“ oder „Private Emotion“. Ausgerechnet von dem 1980 im amerikanischen Philadelphia gegründeten Quintett drängt jetzt ein Song in die Charts, den man freundlich als Trinklied bezeichnen könnte. Um sich bei der treuen Fangemeinde aus Deutschland zu bedanken, so heißt es, habe man eben dieses Stück auf Deutsch eingesungen: „Eine gute Flasche Wein/ Du bist nicht bei mir/ Aber ich bin nicht allein/ Hier mit nem großen Bier“ texten die Hooters da, um dann in der letzten Zeile des Refrains auf Englisch umzuschwenken, damit dann auch wirklich international und noch in der letzten Kneipe auf diesem Erdball mitgegrölt werden kann. Da hört man prompt den bayerischen Bierseidel und das eher zarte Kölschglas auf den britischen Pint-Humpen klirren.
Jene Zeile beschreibt, um es erneut höflich zu umschreiben, die Verschmutzung eines unserer regionalen Wahrzeichen, des Rheins nämlich. Es geht ums kleine Geschäft, um die Folgen des großzügigen Bierkonsums: „Pissing in the Rhine“ nämlich singen die Hooters um Frontmann Eric Bazilian in der flotten Nummer, die dann auch so heißt und auf der eben veröffentlichten EP „Five by Five“ ist. Die gibt es für zehn Dollar auf der Internetseite der Gruppe zu kaufen.
Na, denn mal „Prost!“, möchte man denken und sich am Uferrand strullende Touristenscharen dann lieber nicht vorstellen. Da bleibt die vage Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles den Bach – pardon: den Fluss – runtergeht und sich mancher Tourist aus der Ferne somit sich ein paar deutsche Brocken eineignet. Darauf könnte man wenigstens im Sinne der Völkerverständigung anstoßen – in sicherem Abstand vom Rhein, versteht sich.
http://www.hootersmusic.com
Donnerstag, 24. Juni 2010
Vuvuzelas und Bratwürste
Von Jens Höhner
Der Sound dieser Fußball-Weltmeisterschaft ist, na klar, das dumpfe Tröööt-tröööt der Vuvuzela. Schaltet man den Fernseher ein, dann sie sind sofort da, diese ewigen Hornissenschwärme. Eine WM ist nun mal laut, bunt und ein bisschen verrückt. Wir haben Afrika liebgewonnen – und fragen uns insgeheim, wie lange man derart pusten kann, ohne dabei rücklings und dunkelblau angelaufen aus den Schlappen zu kippen. Und was die Jubelchöre angeht, die gerade dem Fernsehschauer auf dem Kuschelsofa angeblich so sehr fehlen: Da muss man doch bloß mal eben das Radio anschalten, schließlich wird dort in der Werbung so ziemlich alles manisch bejubelt, dem Fußballfieber sei Dank. Ein Kleinwagen zum Supergünstigpreis! Hurra! Koteletts in der Grillmeisterpackung! La Ola! Ein Fernsehseher mit Nullprozentfinanzierung! Autokorso, huuup-huuup! Und wenn man kein Elfmeterschießen will, dann eben ein schrecklich klebriges Kaubonbon, jippiejajeeeh. Na, wenn das nicht hilft gegen den Entzug. Aber es ist doch eigentlich recht schön, dass es auch mal ohne ein „Schiri, wir wissen, wo Dein Auto steht“ geht. Der Vuvzela hat der gemeine deutsche Fußballfan nun mal nichts entgegenzusetzen. 1:0 für Afrika.
Obwohl, wenn man mal scharf hinhört: Da gäbe es doch jemanden, den wir nominieren könnten für den Ländervergleich im Non-Stop-Tönen – als Botschafter des guten Tons aus Deutscheland gewissermaßen. Guido aus Soest! Und wenn der dann noch die Familie Weber aus Mainz und den Tim aus Rostock mitbringt, dann ist die Kiste sowieso entschieden. Wie? Sie kennen weder Guido aus Soest noch die Familie Weber? Oder gar den kleinen Tim, der so herrlich schräg singen darf, dass die Stimmung beginnt, wenn er Bratfritze (oder so) grillt? Kann nicht sein!
Kaum hat die Grillsaison begonnen, krakeelen jene Herrschaften prompt aus dem Radiolautsprecher und nöhlen uns ins Ohr, dass sie nur eine ganz bestimmte Wurst auf den Rost hauen – frisch gegrillt, knusprig kross, da will jeder gleich ran, Sie wissen schon. Kaum zu glauben, dass man sich diesen Akustikterror sogar als Klingelton kaufen kann.
Ich würde jenen Herrschaften gern mal begegnen ... Leise, ganz leise würde ich mich von hinten anschleichen, ganz nah heran, ganz dicht, und dann ganz – aber ganz supertief! – in eine Vuvuzela röhren. Kennt jemand einen afrikanischen Internet-Online-Vuvuzela-Versandhandel?
In diesem Sinne: Tröööt-tröööt!
Der Sound dieser Fußball-Weltmeisterschaft ist, na klar, das dumpfe Tröööt-tröööt der Vuvuzela. Schaltet man den Fernseher ein, dann sie sind sofort da, diese ewigen Hornissenschwärme. Eine WM ist nun mal laut, bunt und ein bisschen verrückt. Wir haben Afrika liebgewonnen – und fragen uns insgeheim, wie lange man derart pusten kann, ohne dabei rücklings und dunkelblau angelaufen aus den Schlappen zu kippen. Und was die Jubelchöre angeht, die gerade dem Fernsehschauer auf dem Kuschelsofa angeblich so sehr fehlen: Da muss man doch bloß mal eben das Radio anschalten, schließlich wird dort in der Werbung so ziemlich alles manisch bejubelt, dem Fußballfieber sei Dank. Ein Kleinwagen zum Supergünstigpreis! Hurra! Koteletts in der Grillmeisterpackung! La Ola! Ein Fernsehseher mit Nullprozentfinanzierung! Autokorso, huuup-huuup! Und wenn man kein Elfmeterschießen will, dann eben ein schrecklich klebriges Kaubonbon, jippiejajeeeh. Na, wenn das nicht hilft gegen den Entzug. Aber es ist doch eigentlich recht schön, dass es auch mal ohne ein „Schiri, wir wissen, wo Dein Auto steht“ geht. Der Vuvzela hat der gemeine deutsche Fußballfan nun mal nichts entgegenzusetzen. 1:0 für Afrika.
Obwohl, wenn man mal scharf hinhört: Da gäbe es doch jemanden, den wir nominieren könnten für den Ländervergleich im Non-Stop-Tönen – als Botschafter des guten Tons aus Deutscheland gewissermaßen. Guido aus Soest! Und wenn der dann noch die Familie Weber aus Mainz und den Tim aus Rostock mitbringt, dann ist die Kiste sowieso entschieden. Wie? Sie kennen weder Guido aus Soest noch die Familie Weber? Oder gar den kleinen Tim, der so herrlich schräg singen darf, dass die Stimmung beginnt, wenn er Bratfritze (oder so) grillt? Kann nicht sein!
Kaum hat die Grillsaison begonnen, krakeelen jene Herrschaften prompt aus dem Radiolautsprecher und nöhlen uns ins Ohr, dass sie nur eine ganz bestimmte Wurst auf den Rost hauen – frisch gegrillt, knusprig kross, da will jeder gleich ran, Sie wissen schon. Kaum zu glauben, dass man sich diesen Akustikterror sogar als Klingelton kaufen kann.
Ich würde jenen Herrschaften gern mal begegnen ... Leise, ganz leise würde ich mich von hinten anschleichen, ganz nah heran, ganz dicht, und dann ganz – aber ganz supertief! – in eine Vuvuzela röhren. Kennt jemand einen afrikanischen Internet-Online-Vuvuzela-Versandhandel?
In diesem Sinne: Tröööt-tröööt!
Donnerstag, 3. Juni 2010
Erik Elch
Ja, ich weiß, ich wollte die Entstehung des zweiten Buches hier dokumentieren. Hat irgendwie nicht geklappt. Jetzt ist es fertig ...
Überhaupt - wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Meine sechswöchige Sabbarth-Zeit geht ihrem Ende entgegen, eine Woche und ein paar Tage habe ich noch. Kanada ist schon Vergangenheit - da ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen (ein Lieblingsbild anbei, drei Alben findet Ihr in meinem Facebook-Profil). Es war unbeschreiblich schön! Und ab dem 15. Mai habe ich in etwa 16 Tagen das Buch zu Ende gebracht. Ich weiß nicht wie. Es lief einfach ...
Derzeit habe ich die "Alles ist Mist"-Krise, die aber, so höre ich, normal ist ... Zwei Leute, Anke und Dagmar (http://www.gosejacob.com/), haben das Buch schon gelesen. In dieser Woche ist es an meine Korrekturleserin Julia Hohenadel (www.xing.com/profile/Julia_Hohenadel) gegangen. Auch mein Vater und mein Bruder Tim (http://www.timbookto.de/) dürfen jetzt lesen, zudem Renate und Lutz ... Ich bin so gespannt, wie die ersten Reaktionen sind. Ist Julia fertig, schicke ich das Ding nach Berlin und das Lektorat kann kommen ...
An dieser Stelle möchte ich Margo Plag ("Hexe") danken, die als Einzige, eine Idee für eine Geschichte eingereicht hat, die aber leider auf Grund von Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Episoden und ihrer "Nicht-Geeignetheit" für das kommende Buch diesmal keine Verwendung finden kann. Tut mir Leid! Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch ein drittes Buch.
Eine Idee habe ich noch im Kopf für das neue Buch. Vielleicht kann ich meinen Verlag (http://www.periplaneta.com/) zu so etwas wie einer "Limited Edition" überreden, bei der diese Extra-Geschichte dann in irgendeiner Foem zu haben ist. Denn diese hat einen völlig anderen Erzähler.
So, damit Schluss für heute!
Überhaupt - wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Meine sechswöchige Sabbarth-Zeit geht ihrem Ende entgegen, eine Woche und ein paar Tage habe ich noch. Kanada ist schon Vergangenheit - da ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen (ein Lieblingsbild anbei, drei Alben findet Ihr in meinem Facebook-Profil). Es war unbeschreiblich schön! Und ab dem 15. Mai habe ich in etwa 16 Tagen das Buch zu Ende gebracht. Ich weiß nicht wie. Es lief einfach ...
Derzeit habe ich die "Alles ist Mist"-Krise, die aber, so höre ich, normal ist ... Zwei Leute, Anke und Dagmar (http://www.gosejacob.com/), haben das Buch schon gelesen. In dieser Woche ist es an meine Korrekturleserin Julia Hohenadel (www.xing.com/profile/Julia_Hohenadel) gegangen. Auch mein Vater und mein Bruder Tim (http://www.timbookto.de/) dürfen jetzt lesen, zudem Renate und Lutz ... Ich bin so gespannt, wie die ersten Reaktionen sind. Ist Julia fertig, schicke ich das Ding nach Berlin und das Lektorat kann kommen ...
An dieser Stelle möchte ich Margo Plag ("Hexe") danken, die als Einzige, eine Idee für eine Geschichte eingereicht hat, die aber leider auf Grund von Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Episoden und ihrer "Nicht-Geeignetheit" für das kommende Buch diesmal keine Verwendung finden kann. Tut mir Leid! Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch ein drittes Buch.
Eine Idee habe ich noch im Kopf für das neue Buch. Vielleicht kann ich meinen Verlag (http://www.periplaneta.com/) zu so etwas wie einer "Limited Edition" überreden, bei der diese Extra-Geschichte dann in irgendeiner Foem zu haben ist. Denn diese hat einen völlig anderen Erzähler.
So, damit Schluss für heute!
O2, die zweite
Ach ja, O2. Ich wollte das ja noch fortsetzen ... (siehe Eintrag vom 8. April 2010). Kurz nach meinem unerquicklichen Besuch im O2-Shop blitzt eine Sims auf mein Handy. Ich möchte bitte -kostenlos! - in Schulnoten den gebotenen Service dort bewerten. Sekunden später geht schon eine "6" über den Äther, war ja nach der Des-Beratung irgendwie auch angebracht.
Tage später. Handy klingelt. O2 ist dran, wegen der Schulnote und warum ich die gegeben habe. Ich lege los, erkläre, dass ich mich bei Unterschrift eines neuen Vertrages arg verschlechtern würde, indem ich zum Beispiel das SMS-Paket für fünf Euro im Monat verliere, dafür aber dann wieder pro (!) SMS künftig 19 Cent zahlen müsste. Gegenwehr vom anderen Ende der Leitung kommt nicht. Ich höre ein bestätigendes Lachen.
Dann aber mein Paradestück: Ich erzähle vom "Kosten-Airbag", der ab einer Rechnungssumme von 60 Euro weitere Kosten abfedert. 60 Euro?! Meine monatliche Handyrechnung liegt derzeit zwischen 20 und 30 Euro. Ich müsste meine Ausgaben also mehr verdoppeln, damit ich irgendwann ein bisschen sparen kann. Hirnverbrannt, oder? Die wirklich superfreundliche Service-Dame am anderen Ende der O2-Leitung lacht lauthals. Und das erst recht, als ich erzähle, dass der O2-Mann im Shop mit großzügiger Geste 100 Frei-SMS verspricht, die nur er mir (wohl in seiner unendlichen Großzügigkeit) geben könne. Hurra! Einmal 19 Euro gespart, das ist ein echter Airbag!
Die Service-Kraft lacht weiter und sagt dann: "Lieber Herr Höhner, dazu kann ich nichts anderes sagen, als dass Sie alles richtig gemacht haben! Ich würde auch den bestehenden Vertrag behalten." O2 legt sich also selbst aufs Kreuz ...
Ich habe den alten Super-Günstig-Vertrag behalten und mir ein schickes neues Handy zu einem tollen Preis geschossen ...
Jetzt freue ich mich auf die nächte Vertragsverlängerung. Wahrscheinlich telefoniere ich noch 2071 mit dem jetzigen Vertrag, wenn sich O2 nichts Dolles einfallen lässt.
Tage später. Handy klingelt. O2 ist dran, wegen der Schulnote und warum ich die gegeben habe. Ich lege los, erkläre, dass ich mich bei Unterschrift eines neuen Vertrages arg verschlechtern würde, indem ich zum Beispiel das SMS-Paket für fünf Euro im Monat verliere, dafür aber dann wieder pro (!) SMS künftig 19 Cent zahlen müsste. Gegenwehr vom anderen Ende der Leitung kommt nicht. Ich höre ein bestätigendes Lachen.
Dann aber mein Paradestück: Ich erzähle vom "Kosten-Airbag", der ab einer Rechnungssumme von 60 Euro weitere Kosten abfedert. 60 Euro?! Meine monatliche Handyrechnung liegt derzeit zwischen 20 und 30 Euro. Ich müsste meine Ausgaben also mehr verdoppeln, damit ich irgendwann ein bisschen sparen kann. Hirnverbrannt, oder? Die wirklich superfreundliche Service-Dame am anderen Ende der O2-Leitung lacht lauthals. Und das erst recht, als ich erzähle, dass der O2-Mann im Shop mit großzügiger Geste 100 Frei-SMS verspricht, die nur er mir (wohl in seiner unendlichen Großzügigkeit) geben könne. Hurra! Einmal 19 Euro gespart, das ist ein echter Airbag!
Die Service-Kraft lacht weiter und sagt dann: "Lieber Herr Höhner, dazu kann ich nichts anderes sagen, als dass Sie alles richtig gemacht haben! Ich würde auch den bestehenden Vertrag behalten." O2 legt sich also selbst aufs Kreuz ...
Ich habe den alten Super-Günstig-Vertrag behalten und mir ein schickes neues Handy zu einem tollen Preis geschossen ...
Jetzt freue ich mich auf die nächte Vertragsverlängerung. Wahrscheinlich telefoniere ich noch 2071 mit dem jetzigen Vertrag, wenn sich O2 nichts Dolles einfallen lässt.
Sonntag, 11. April 2010
O2, die zweite
Hm, also gut. Der SIM-Karten-Wechsel war in fünf Minuten erledigt, ich habe nicht warten müssen im Shop, Handy funktioniert tadellos. So weit, so gut. Aber da wäre ich ja noch die Vertragsverlängerung. Zwei Tarife gebe es für mich zur Auswahl, als Belohung jeweils 100 Frei-SMS auf beide. Frei-SMS? Im jetzigen Tarif zahle ich fünf Euro und habe zumindest im O2-Netz grenzenlos simsen gratis. Und da hängt der Hammer: Ich zahle drauf, wenn ich im Laden unterschreibe. Aber da gebe es ja den tollen "Kosten-Airbag" wirbt der O2-Fachverkäufer. Klingt gut. Aber: Der springt erst bei einer monatlichen Rechnung von 60 Euro an. Im Moment zahle ich im Monat nicht mal 30 Euro. Das heißt, meine Kosten müssten um 100 Prozent steigen, damit ich Vergünstigungen bekomme. Wie schräg ist das denn?
Dass ich aber meine alte, supergünstigen Konditionen behalten kann, wenn ich im Internet verlängere, und noch dazu ein Guthaben von 150 Euro bekomme, verschweigt der junge Mann. Ich rufe ihn an und frage, wie blöd ich bin, wenn ich bei ihm unterschreibe. Hilfloses Stammeln ist seine Antwort. Im Internet sei halt mehr möglich als im Shop. Aber beides ist doch O2, oder nicht? Das wird dann gar nicht mehr beantwortet.
Ich habe also per Mausklick verlängert, behalte meine Konditionen und auch erst mal mein Handy, denn ein neues Gerät bekäme ich ohnehin nicht so weiteres.
Ein Handy werde ich mir irgendwann so kaufen. Und da haben erste Recherchen bereits gezeigt, dass die Preise des Wunschgerätes um 200 (!!!) Euro variieren.
Mein Fazit: Man wird verarscht, wenn man daneben steht. Und vergleichen lohnt sich. Also, Holzaugen seid wachsam.
Bis dann ...
Dass ich aber meine alte, supergünstigen Konditionen behalten kann, wenn ich im Internet verlängere, und noch dazu ein Guthaben von 150 Euro bekomme, verschweigt der junge Mann. Ich rufe ihn an und frage, wie blöd ich bin, wenn ich bei ihm unterschreibe. Hilfloses Stammeln ist seine Antwort. Im Internet sei halt mehr möglich als im Shop. Aber beides ist doch O2, oder nicht? Das wird dann gar nicht mehr beantwortet.
Ich habe also per Mausklick verlängert, behalte meine Konditionen und auch erst mal mein Handy, denn ein neues Gerät bekäme ich ohnehin nicht so weiteres.
Ein Handy werde ich mir irgendwann so kaufen. Und da haben erste Recherchen bereits gezeigt, dass die Preise des Wunschgerätes um 200 (!!!) Euro variieren.
Mein Fazit: Man wird verarscht, wenn man daneben steht. Und vergleichen lohnt sich. Also, Holzaugen seid wachsam.
Bis dann ...
Abonnieren
Posts (Atom)