Von Jens Höhner
Der Sound dieser Fußball-Weltmeisterschaft ist, na klar, das dumpfe Tröööt-tröööt der Vuvuzela. Schaltet man den Fernseher ein, dann sie sind sofort da, diese ewigen Hornissenschwärme. Eine WM ist nun mal laut, bunt und ein bisschen verrückt. Wir haben Afrika liebgewonnen – und fragen uns insgeheim, wie lange man derart pusten kann, ohne dabei rücklings und dunkelblau angelaufen aus den Schlappen zu kippen. Und was die Jubelchöre angeht, die gerade dem Fernsehschauer auf dem Kuschelsofa angeblich so sehr fehlen: Da muss man doch bloß mal eben das Radio anschalten, schließlich wird dort in der Werbung so ziemlich alles manisch bejubelt, dem Fußballfieber sei Dank. Ein Kleinwagen zum Supergünstigpreis! Hurra! Koteletts in der Grillmeisterpackung! La Ola! Ein Fernsehseher mit Nullprozentfinanzierung! Autokorso, huuup-huuup! Und wenn man kein Elfmeterschießen will, dann eben ein schrecklich klebriges Kaubonbon, jippiejajeeeh. Na, wenn das nicht hilft gegen den Entzug. Aber es ist doch eigentlich recht schön, dass es auch mal ohne ein „Schiri, wir wissen, wo Dein Auto steht“ geht. Der Vuvzela hat der gemeine deutsche Fußballfan nun mal nichts entgegenzusetzen. 1:0 für Afrika.
Obwohl, wenn man mal scharf hinhört: Da gäbe es doch jemanden, den wir nominieren könnten für den Ländervergleich im Non-Stop-Tönen – als Botschafter des guten Tons aus Deutscheland gewissermaßen. Guido aus Soest! Und wenn der dann noch die Familie Weber aus Mainz und den Tim aus Rostock mitbringt, dann ist die Kiste sowieso entschieden. Wie? Sie kennen weder Guido aus Soest noch die Familie Weber? Oder gar den kleinen Tim, der so herrlich schräg singen darf, dass die Stimmung beginnt, wenn er Bratfritze (oder so) grillt? Kann nicht sein!
Kaum hat die Grillsaison begonnen, krakeelen jene Herrschaften prompt aus dem Radiolautsprecher und nöhlen uns ins Ohr, dass sie nur eine ganz bestimmte Wurst auf den Rost hauen – frisch gegrillt, knusprig kross, da will jeder gleich ran, Sie wissen schon. Kaum zu glauben, dass man sich diesen Akustikterror sogar als Klingelton kaufen kann.
Ich würde jenen Herrschaften gern mal begegnen ... Leise, ganz leise würde ich mich von hinten anschleichen, ganz nah heran, ganz dicht, und dann ganz – aber ganz supertief! – in eine Vuvuzela röhren. Kennt jemand einen afrikanischen Internet-Online-Vuvuzela-Versandhandel?
In diesem Sinne: Tröööt-tröööt!
Donnerstag, 24. Juni 2010
Donnerstag, 3. Juni 2010
Erik Elch
Ja, ich weiß, ich wollte die Entstehung des zweiten Buches hier dokumentieren. Hat irgendwie nicht geklappt. Jetzt ist es fertig ...
Überhaupt - wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Meine sechswöchige Sabbarth-Zeit geht ihrem Ende entgegen, eine Woche und ein paar Tage habe ich noch. Kanada ist schon Vergangenheit - da ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen (ein Lieblingsbild anbei, drei Alben findet Ihr in meinem Facebook-Profil). Es war unbeschreiblich schön! Und ab dem 15. Mai habe ich in etwa 16 Tagen das Buch zu Ende gebracht. Ich weiß nicht wie. Es lief einfach ...
Derzeit habe ich die "Alles ist Mist"-Krise, die aber, so höre ich, normal ist ... Zwei Leute, Anke und Dagmar (http://www.gosejacob.com/), haben das Buch schon gelesen. In dieser Woche ist es an meine Korrekturleserin Julia Hohenadel (www.xing.com/profile/Julia_Hohenadel) gegangen. Auch mein Vater und mein Bruder Tim (http://www.timbookto.de/) dürfen jetzt lesen, zudem Renate und Lutz ... Ich bin so gespannt, wie die ersten Reaktionen sind. Ist Julia fertig, schicke ich das Ding nach Berlin und das Lektorat kann kommen ...
An dieser Stelle möchte ich Margo Plag ("Hexe") danken, die als Einzige, eine Idee für eine Geschichte eingereicht hat, die aber leider auf Grund von Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Episoden und ihrer "Nicht-Geeignetheit" für das kommende Buch diesmal keine Verwendung finden kann. Tut mir Leid! Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch ein drittes Buch.
Eine Idee habe ich noch im Kopf für das neue Buch. Vielleicht kann ich meinen Verlag (http://www.periplaneta.com/) zu so etwas wie einer "Limited Edition" überreden, bei der diese Extra-Geschichte dann in irgendeiner Foem zu haben ist. Denn diese hat einen völlig anderen Erzähler.
So, damit Schluss für heute!
Überhaupt - wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Meine sechswöchige Sabbarth-Zeit geht ihrem Ende entgegen, eine Woche und ein paar Tage habe ich noch. Kanada ist schon Vergangenheit - da ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen (ein Lieblingsbild anbei, drei Alben findet Ihr in meinem Facebook-Profil). Es war unbeschreiblich schön! Und ab dem 15. Mai habe ich in etwa 16 Tagen das Buch zu Ende gebracht. Ich weiß nicht wie. Es lief einfach ...
Derzeit habe ich die "Alles ist Mist"-Krise, die aber, so höre ich, normal ist ... Zwei Leute, Anke und Dagmar (http://www.gosejacob.com/), haben das Buch schon gelesen. In dieser Woche ist es an meine Korrekturleserin Julia Hohenadel (www.xing.com/profile/Julia_Hohenadel) gegangen. Auch mein Vater und mein Bruder Tim (http://www.timbookto.de/) dürfen jetzt lesen, zudem Renate und Lutz ... Ich bin so gespannt, wie die ersten Reaktionen sind. Ist Julia fertig, schicke ich das Ding nach Berlin und das Lektorat kann kommen ...
An dieser Stelle möchte ich Margo Plag ("Hexe") danken, die als Einzige, eine Idee für eine Geschichte eingereicht hat, die aber leider auf Grund von Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Episoden und ihrer "Nicht-Geeignetheit" für das kommende Buch diesmal keine Verwendung finden kann. Tut mir Leid! Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch ein drittes Buch.
Eine Idee habe ich noch im Kopf für das neue Buch. Vielleicht kann ich meinen Verlag (http://www.periplaneta.com/) zu so etwas wie einer "Limited Edition" überreden, bei der diese Extra-Geschichte dann in irgendeiner Foem zu haben ist. Denn diese hat einen völlig anderen Erzähler.
So, damit Schluss für heute!
O2, die zweite
Ach ja, O2. Ich wollte das ja noch fortsetzen ... (siehe Eintrag vom 8. April 2010). Kurz nach meinem unerquicklichen Besuch im O2-Shop blitzt eine Sims auf mein Handy. Ich möchte bitte -kostenlos! - in Schulnoten den gebotenen Service dort bewerten. Sekunden später geht schon eine "6" über den Äther, war ja nach der Des-Beratung irgendwie auch angebracht.
Tage später. Handy klingelt. O2 ist dran, wegen der Schulnote und warum ich die gegeben habe. Ich lege los, erkläre, dass ich mich bei Unterschrift eines neuen Vertrages arg verschlechtern würde, indem ich zum Beispiel das SMS-Paket für fünf Euro im Monat verliere, dafür aber dann wieder pro (!) SMS künftig 19 Cent zahlen müsste. Gegenwehr vom anderen Ende der Leitung kommt nicht. Ich höre ein bestätigendes Lachen.
Dann aber mein Paradestück: Ich erzähle vom "Kosten-Airbag", der ab einer Rechnungssumme von 60 Euro weitere Kosten abfedert. 60 Euro?! Meine monatliche Handyrechnung liegt derzeit zwischen 20 und 30 Euro. Ich müsste meine Ausgaben also mehr verdoppeln, damit ich irgendwann ein bisschen sparen kann. Hirnverbrannt, oder? Die wirklich superfreundliche Service-Dame am anderen Ende der O2-Leitung lacht lauthals. Und das erst recht, als ich erzähle, dass der O2-Mann im Shop mit großzügiger Geste 100 Frei-SMS verspricht, die nur er mir (wohl in seiner unendlichen Großzügigkeit) geben könne. Hurra! Einmal 19 Euro gespart, das ist ein echter Airbag!
Die Service-Kraft lacht weiter und sagt dann: "Lieber Herr Höhner, dazu kann ich nichts anderes sagen, als dass Sie alles richtig gemacht haben! Ich würde auch den bestehenden Vertrag behalten." O2 legt sich also selbst aufs Kreuz ...
Ich habe den alten Super-Günstig-Vertrag behalten und mir ein schickes neues Handy zu einem tollen Preis geschossen ...
Jetzt freue ich mich auf die nächte Vertragsverlängerung. Wahrscheinlich telefoniere ich noch 2071 mit dem jetzigen Vertrag, wenn sich O2 nichts Dolles einfallen lässt.
Tage später. Handy klingelt. O2 ist dran, wegen der Schulnote und warum ich die gegeben habe. Ich lege los, erkläre, dass ich mich bei Unterschrift eines neuen Vertrages arg verschlechtern würde, indem ich zum Beispiel das SMS-Paket für fünf Euro im Monat verliere, dafür aber dann wieder pro (!) SMS künftig 19 Cent zahlen müsste. Gegenwehr vom anderen Ende der Leitung kommt nicht. Ich höre ein bestätigendes Lachen.
Dann aber mein Paradestück: Ich erzähle vom "Kosten-Airbag", der ab einer Rechnungssumme von 60 Euro weitere Kosten abfedert. 60 Euro?! Meine monatliche Handyrechnung liegt derzeit zwischen 20 und 30 Euro. Ich müsste meine Ausgaben also mehr verdoppeln, damit ich irgendwann ein bisschen sparen kann. Hirnverbrannt, oder? Die wirklich superfreundliche Service-Dame am anderen Ende der O2-Leitung lacht lauthals. Und das erst recht, als ich erzähle, dass der O2-Mann im Shop mit großzügiger Geste 100 Frei-SMS verspricht, die nur er mir (wohl in seiner unendlichen Großzügigkeit) geben könne. Hurra! Einmal 19 Euro gespart, das ist ein echter Airbag!
Die Service-Kraft lacht weiter und sagt dann: "Lieber Herr Höhner, dazu kann ich nichts anderes sagen, als dass Sie alles richtig gemacht haben! Ich würde auch den bestehenden Vertrag behalten." O2 legt sich also selbst aufs Kreuz ...
Ich habe den alten Super-Günstig-Vertrag behalten und mir ein schickes neues Handy zu einem tollen Preis geschossen ...
Jetzt freue ich mich auf die nächte Vertragsverlängerung. Wahrscheinlich telefoniere ich noch 2071 mit dem jetzigen Vertrag, wenn sich O2 nichts Dolles einfallen lässt.
Sonntag, 11. April 2010
O2, die zweite
Hm, also gut. Der SIM-Karten-Wechsel war in fünf Minuten erledigt, ich habe nicht warten müssen im Shop, Handy funktioniert tadellos. So weit, so gut. Aber da wäre ich ja noch die Vertragsverlängerung. Zwei Tarife gebe es für mich zur Auswahl, als Belohung jeweils 100 Frei-SMS auf beide. Frei-SMS? Im jetzigen Tarif zahle ich fünf Euro und habe zumindest im O2-Netz grenzenlos simsen gratis. Und da hängt der Hammer: Ich zahle drauf, wenn ich im Laden unterschreibe. Aber da gebe es ja den tollen "Kosten-Airbag" wirbt der O2-Fachverkäufer. Klingt gut. Aber: Der springt erst bei einer monatlichen Rechnung von 60 Euro an. Im Moment zahle ich im Monat nicht mal 30 Euro. Das heißt, meine Kosten müssten um 100 Prozent steigen, damit ich Vergünstigungen bekomme. Wie schräg ist das denn?
Dass ich aber meine alte, supergünstigen Konditionen behalten kann, wenn ich im Internet verlängere, und noch dazu ein Guthaben von 150 Euro bekomme, verschweigt der junge Mann. Ich rufe ihn an und frage, wie blöd ich bin, wenn ich bei ihm unterschreibe. Hilfloses Stammeln ist seine Antwort. Im Internet sei halt mehr möglich als im Shop. Aber beides ist doch O2, oder nicht? Das wird dann gar nicht mehr beantwortet.
Ich habe also per Mausklick verlängert, behalte meine Konditionen und auch erst mal mein Handy, denn ein neues Gerät bekäme ich ohnehin nicht so weiteres.
Ein Handy werde ich mir irgendwann so kaufen. Und da haben erste Recherchen bereits gezeigt, dass die Preise des Wunschgerätes um 200 (!!!) Euro variieren.
Mein Fazit: Man wird verarscht, wenn man daneben steht. Und vergleichen lohnt sich. Also, Holzaugen seid wachsam.
Bis dann ...
Dass ich aber meine alte, supergünstigen Konditionen behalten kann, wenn ich im Internet verlängere, und noch dazu ein Guthaben von 150 Euro bekomme, verschweigt der junge Mann. Ich rufe ihn an und frage, wie blöd ich bin, wenn ich bei ihm unterschreibe. Hilfloses Stammeln ist seine Antwort. Im Internet sei halt mehr möglich als im Shop. Aber beides ist doch O2, oder nicht? Das wird dann gar nicht mehr beantwortet.
Ich habe also per Mausklick verlängert, behalte meine Konditionen und auch erst mal mein Handy, denn ein neues Gerät bekäme ich ohnehin nicht so weiteres.
Ein Handy werde ich mir irgendwann so kaufen. Und da haben erste Recherchen bereits gezeigt, dass die Preise des Wunschgerätes um 200 (!!!) Euro variieren.
Mein Fazit: Man wird verarscht, wenn man daneben steht. Und vergleichen lohnt sich. Also, Holzaugen seid wachsam.
Bis dann ...
Donnerstag, 8. April 2010
Spinnen die denn alle?
Mein Handy ist platt, rien ne va plus. "SIM-Kartenregistrierung fehlgeschlagen" flimmert's aufm Display. Also ins Internet, die O2-Hotlinie von der Homepage suchen, natürlich mit 01805 vorneweg, also 14 Cent pro Minute. Erst den Schaden haben, dann auch noch dafür löhnen dürfen, wie immer. Compuerstimmenbegrüßung, ein bisschen Musik und der Hinweis, dass das folgende Gespräch zur Qualitätsverbesserung (!!!) aufgezeichnet werde.
Dann endlich Menschliches am anderen Ende, Problem kurz geschildert, fachkundige Antwort: "Ihre SIM-Karte ist hin." Ach!? Was tun? "Neue schicken lassen, dauert fünf Tage." Ich brauche das Handy zum Geldverdienen, unter anderem. Was tun? "Morgen in einen O2-Shop gehen, SIM-Karte austauschen lassen." Kostet das? "Nein, aber Sie müssen danach diese Rufnummer anrufen und die Karte freischalten lassen." Also wieder 01805, wieder 14 Cent die Minute. Ich will mich verabschieden.
"Nutzen Sie das Handy, um damit ins Internet zu gehen", interveniert der Kundenbetreuer. Ja. "Dann darf ich Sie jetzt darüber informieren, dass wir eine neue Flatrate ...". Nein, er darf nicht informieren. Mir dann auch noch für 14 Cent pro Minute eine Frikadelle ans Ohr plaudern und auf meine Kosten Werbung machen, ist nicht. Ich lege auf. Nach sechs Minuten, also 84 Cent. Und meine Quintessenz: Meine SIM-Karte ist hin, morgen muss ich in den O2-Shop. Darauf freue ich mich schon, denn bestimmt werde ich wieder lange darauf warten müssen bedient zu werden. Aber das kostet ja nichts, nur meine Zeit.
Bin ich eigentlich der einzige Menschen auf diesem Erdball, der sich über diese Service-Scheiße aufregt? Ging ja schon heute morgen los. Seit 1991 habe ich ein Konto bei der Deutschen Bank, da könnte man ja meinen, man wäre der Bank etwas Wertschätzung wert. Von wegen. Zum zweiten Mal sind mir 55 Cent Briefporto (!!!) berechnet worden, weil eine Online-Überweisung gescheitert ist. Wenn online eine Überweisung scheitert, sieht man das sofort. Man ist ja online. Die Deutsche Bank schreibt trotzdem einen Brief, den sie sich auch noch bezahlen lässt. Wusste gar nicht, dass die Deutsche Bank inzwischen so arm ist. Warum ich die Überweisung nicht tätigen konnte, ist mir ohnehin ein Rätsel. Das Konto ist mehr als gedeckt. In der vergangenen Woche hatte ich das Theater schon mal, da wurden mir die 55 Cent nach einer kleinen Mail meinerseits aber "aus Gründen der Kulanz" erstattet. Ich könnte natürlich da anrufen - kostet auch nur 9,9 Cent die Minute, ist eine 01818-Nummer. Das sind schon mal 4,1 Cent weniger als bei O2. Also werde ich noch mal mailen, das ist es mir wert. Vielleicht kann ich wenigstens einen Service-Mitarbeiter stressen.
Wer sagt, dass das Leben nach der Euro-Umstellung nicht teurer geworden ist, der lügt. Mich persönlich kotzt es da umso mehr an, dass ich für solchen "Service" auch noch zahlen muss mit meinem sauer verdienten Geld. Wer den Schaden hat, zahlt drauf ...
So, jetzt habe ich meinem Ärger mal Luft gemacht. Warum geht es eigentlich nur mir allein so?
Gute Nacht,
Jens
Dann endlich Menschliches am anderen Ende, Problem kurz geschildert, fachkundige Antwort: "Ihre SIM-Karte ist hin." Ach!? Was tun? "Neue schicken lassen, dauert fünf Tage." Ich brauche das Handy zum Geldverdienen, unter anderem. Was tun? "Morgen in einen O2-Shop gehen, SIM-Karte austauschen lassen." Kostet das? "Nein, aber Sie müssen danach diese Rufnummer anrufen und die Karte freischalten lassen." Also wieder 01805, wieder 14 Cent die Minute. Ich will mich verabschieden.
"Nutzen Sie das Handy, um damit ins Internet zu gehen", interveniert der Kundenbetreuer. Ja. "Dann darf ich Sie jetzt darüber informieren, dass wir eine neue Flatrate ...". Nein, er darf nicht informieren. Mir dann auch noch für 14 Cent pro Minute eine Frikadelle ans Ohr plaudern und auf meine Kosten Werbung machen, ist nicht. Ich lege auf. Nach sechs Minuten, also 84 Cent. Und meine Quintessenz: Meine SIM-Karte ist hin, morgen muss ich in den O2-Shop. Darauf freue ich mich schon, denn bestimmt werde ich wieder lange darauf warten müssen bedient zu werden. Aber das kostet ja nichts, nur meine Zeit.
Bin ich eigentlich der einzige Menschen auf diesem Erdball, der sich über diese Service-Scheiße aufregt? Ging ja schon heute morgen los. Seit 1991 habe ich ein Konto bei der Deutschen Bank, da könnte man ja meinen, man wäre der Bank etwas Wertschätzung wert. Von wegen. Zum zweiten Mal sind mir 55 Cent Briefporto (!!!) berechnet worden, weil eine Online-Überweisung gescheitert ist. Wenn online eine Überweisung scheitert, sieht man das sofort. Man ist ja online. Die Deutsche Bank schreibt trotzdem einen Brief, den sie sich auch noch bezahlen lässt. Wusste gar nicht, dass die Deutsche Bank inzwischen so arm ist. Warum ich die Überweisung nicht tätigen konnte, ist mir ohnehin ein Rätsel. Das Konto ist mehr als gedeckt. In der vergangenen Woche hatte ich das Theater schon mal, da wurden mir die 55 Cent nach einer kleinen Mail meinerseits aber "aus Gründen der Kulanz" erstattet. Ich könnte natürlich da anrufen - kostet auch nur 9,9 Cent die Minute, ist eine 01818-Nummer. Das sind schon mal 4,1 Cent weniger als bei O2. Also werde ich noch mal mailen, das ist es mir wert. Vielleicht kann ich wenigstens einen Service-Mitarbeiter stressen.
Wer sagt, dass das Leben nach der Euro-Umstellung nicht teurer geworden ist, der lügt. Mich persönlich kotzt es da umso mehr an, dass ich für solchen "Service" auch noch zahlen muss mit meinem sauer verdienten Geld. Wer den Schaden hat, zahlt drauf ...
So, jetzt habe ich meinem Ärger mal Luft gemacht. Warum geht es eigentlich nur mir allein so?
Gute Nacht,
Jens
Mittwoch, 31. März 2010
Spät ist es ...
... und hundemüde bin ich auch. Aber eben habe ich noch eine Geschichte geschrieben. Eine von denen, die nicht ganz so viel Spaß machen beim Schreiben, die aber einfach notwendig sind, weil sie Lücken schließen und andere Geschichten erst logisch machen. Immerhin musste ich herzhaft lachen, weil sich doch der eine oder andere Witz ergeben hat. Insgesamt bin ich mit diesem Kapitel sehr zufrieden. Weil es wichtig ist. Weil es ganz vorn stehen wird. Weil es die große Veränderung einläutet. Ich bin so gespannt auf den Tag, wenn das zweite Buch erscheint. Und auf das erste Feedback.
Soll ich den geplanten Titel verraten?
Nein, ich warte lieber noch. Und sage gute Nacht, für heute.
Soll ich den geplanten Titel verraten?
Nein, ich warte lieber noch. Und sage gute Nacht, für heute.
Donnerstag, 25. März 2010
Eure Ideen
Hallo zusammen,
heute war wieder ein superproduktiver Tag, und ich bin traurig, dass morgen (äh, heute) Nachmittag das intensive Schreiben erst mal vorbei ist ... Aber ein gutes Stück Arbeit ist geschafft, und ich denke, dass ich zufrieden sein kann.
Da sich bei dem Entstehen des ersten Buches immer wieder Wünsche nach speziellen Geschichten aufgetan haben und die Ideen bisweilen richtig gut waren (bis auf die mit der Schule, Papa), habe ich eine Art Wettbewerb gestartet auf http://www.erik-elch.de (Rubrik: "Neues"), in dem ich Lesern die Chance gebe, etwas zum neuen Buch beizutragen. Schreibt mir also, wenn Ihr eine Idee habt, was so ein kleiner Elch erleben könnte ...
Total erschöpft, aber glücklich, sinke ich jetzt gleich ins Bett ... An den Ostertagen werden Anke und ich sicher das erste Mal auf das neue Buch anstoßen. Und sicher nicht das letzte Mal.
Gute Nacht und bis bald,
Euer Jens
heute war wieder ein superproduktiver Tag, und ich bin traurig, dass morgen (äh, heute) Nachmittag das intensive Schreiben erst mal vorbei ist ... Aber ein gutes Stück Arbeit ist geschafft, und ich denke, dass ich zufrieden sein kann.
Da sich bei dem Entstehen des ersten Buches immer wieder Wünsche nach speziellen Geschichten aufgetan haben und die Ideen bisweilen richtig gut waren (bis auf die mit der Schule, Papa), habe ich eine Art Wettbewerb gestartet auf http://www.erik-elch.de (Rubrik: "Neues"), in dem ich Lesern die Chance gebe, etwas zum neuen Buch beizutragen. Schreibt mir also, wenn Ihr eine Idee habt, was so ein kleiner Elch erleben könnte ...
Total erschöpft, aber glücklich, sinke ich jetzt gleich ins Bett ... An den Ostertagen werden Anke und ich sicher das erste Mal auf das neue Buch anstoßen. Und sicher nicht das letzte Mal.
Gute Nacht und bis bald,
Euer Jens
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